Betrifft: Pressemitteilung der Freien Wähler Borken vom 11.03.2011


Doppelmoral im Borkener Rathaus
...nur nicht die Bürger fragen.

Die Diskussion um die Marktplatzbebauung offenbart nach Meinung der „Freien Wähler Borken „ FWB, die Doppelmoral einzelner Parteien. So fordert die CDU für die Probebohrungen von Exxon Mobil in Borkenwirthe, sogar eine Änderung des Bergrechts. Außerdem wird ein runder Tisch gefordert, damit die Bürger mehr Einfluss und Mitspracherecht erhalten. Eine Forderung, der im Übrigen alle Parteien des Borkener Rates zustimmten.
Weshalb, so fragen wir uns, wird den Bürgern dann eine direkte Abstimmung über ein so wichtiges Projekt, wie die Marktplatzbebauung verwehrt? Ein Projekt, das unser Stadtbild und die Funktionalität der Innenstadt tief greifend verändern wird. Ein Projekt, das darüber hinaus wahrscheinlich für die Bürger eine teure Angelegenheit wird, falls dann doch der Querriegel gekauft und abgerissen wird.
Was für Borkenwirthe gilt, muss auch für den Rest der Stadt gültig sein. Die Mitglieder des Rates haben einen Eid zum Wohle aller abgelegt und nicht nur für ihre Stammwähler.
Der Hinweis, dass die Bürger im Rahmen im normalen Bauleitverfahren ausreichend Möglichkeit, Einwände vorzutragen, zeigt doch, dass anscheinend eine Mehrheit des Rates dieses Projekt schon abgesegnet hat und eine direkte Befragung scheut. Es ist ein Armutszeugnis für die sogenannten Volksvertreter, wenn sie das Volk bei so wichtigen Fragen außen vor lassen. Der Bürgermeister will keine Volksbefragung und schiebt juristische Gründe vor, der Stadtrat will nicht und versteckt sich hinter formalen Dingen.
Alle Gewalt geht vom Volke aus, heißt es im Grundgesetz und wenn dem so ist, dann sollten auch die Bürger in solch wichtigen Entscheidungen das letzte Wort haben.


Mit freundlichen Grüßen
Uwe Klemm – Terfort (Freie Wähler Borken)
Uwe Klemm-Terfort, Elsa Brändstrom Str. 4 a

Tel.: 02861.805232; mobil: 0175 881 358 13