Betrifft: Pressemitteilung der Freien Wähler vom 21.07.2011


Freie Wähler froh über KDG Austritt
Es lohnt sich, dicke Bretter zu bohren

Wie in ihrem Wahlprogramm angekündigt, stellten die Freien Wähler im September 2009 erstmalig den Antrag, dass die Stadt Borken aus der Kommunalen Dienstleistungsgesellschaft ausscheiden soll. Mit diesem Antrag griff die Wählervereinigung die Bedenken vieler heimischer Handwerksbetriebe auf. Deren Hauptkritikpunkt war die Vergabepraxis, die weder transparent, noch nachvollziehbar war.
Außerdem, so merkte der Parteivorsitzende Heinz Daum an, war die Wirtschaftlichkeit der KDG nicht gegeben. Dies bestätigt auch ein Prüfbericht der Rechnungsprüfungsamtes.
Zusätzlich bemängelte die Freien Wähler, dass die letztlich Verantwortlichen im Rat der Stadt keinerlei Mitsprache mehr hatten. Besonders kritisch wurde jedoch die fehlende Transparenz und die damit verbundene Gefahr der Bestechlichkeit gesehen. Die Vergaben in einer solchen Grauzone konnte nicht länger hingenommen werden, wie Klemm-Terfort bereits 2009 und dann erneut im Januar 2001 und letztmalig im April 2011 zu bedenken gab.

Mittlerweile haben sich die übrigen Parteien den Bedenken der Freien Wähler und des Rechnungsprüfungsamtes angeschlossen und den Austritt beschlossen. Daß sich das Bohren dicker Bretter lohnt, bestätigt nun die vielfache positive Resonanz aus der Borkener Handwerkerschaft.